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Die Habermaaß GmbH

Nichts aufs Spiel setzen

Die Habermaaß GmbH erfreut Kinder mit Spielen. Bei ihrer IT-Infrastruktur baut sie aber nicht aufs Glück, sondern aufs Know-how und die Thin Clients von levigo.

Von Insel zu Insel segeln die Seefahrer über das Meer. Doch immer wieder nimmt Der schwarze Pirat - Namensgeber eines Geschicklichkeitsspiels von HABA - Kurs auf ihre mit Schätzen beladenen Schiffe. Auch Frank Gerhart musste manche Klippe und Sandbank umschiffen, bis der Systembetreuer von Habermaaß, kurz HABA, die Thin Client Lösungen von levigo ansteuerte.

"Als wir vor etwa sechs Jahren ein neues Call-Center etablieren wollten, haben uns AS/400 und die klassischen 5250-Terminals nicht mehr ausgereicht. Von IBM bekamen wir darum einen Thin Client, der die 5250-Emulation über IP bewerkstelligen konnte", blickt Gerhart kurz zurück: "Den Ansatz haben wir gerne aufgenommen, weil wir unsere IT-Infrastruktur zukunftsfähig gestalten wollten". Dieser Neuanfang läutete aber schon den vorläufigen Schluss ein, weil IBM rund zwei Jahre später dieses Geschäftsfeld aufgab und an ein amerikanisches Unternehmen verkaufte. Damals hatte HABA schon ca. 200 Thin Clients im Betrieb und wollte seine Erfolgsstory eigentlich fortsetzen.

Für die Erfolgsstory waren die Wirtschaftlichkeit und die Zukunftsfähigkeit der Thin Clients ausschlaggebend, was immer mehr Unternehmen schätzen. So zieht die Fraunhofer Gesellschaft in ihrer Studie  "PC vs. Thin Client. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung" vom Mai 2006 das Fazit, dass die Einsparpotenziale von Thin Clients - abhängig von der Anzahl der User - bei bis zu 48 Prozent liegen. Und dies im Vergleich mit einem ‚Managed PC'. Bei einem manuell administrierten Arbeitsplatz soll das Einsparpotential sogar bis zu 70 Prozent betragen. Dabei berücksichtige diese Rechnung nur die Kosten und nicht den quantifizierbaren Nutzen, der sich im Terminal Server Umfeld über Kostenersparnisse einstelle.

HABA hat angefangen nach Alternativen zu den IBM Thin Clients zu suchen, noch bevor das Unternehmen richtig in der Sackgasse war, also ohne ein akutes Problem zu haben. Dabei hat der Systembetreuer bei Kontakten mit IT-Dienstleistern festgestellt, dass die Größen der Unternehmen zueinander passen müssen, damit beispielsweise seine Servicevorstellungen auch Gehör finden. "Ich war sehr beeindruckt, dass die Mitarbeiter von levigo meine technischen Fragen schon bei unserem ersten Treffen konkret beantwortet haben. Ihre Schnelligkeit und Zuverlässigkeit haben uns von Anfang an begeistert. Das geplante Verkaufsgespräch ging in einen spontanen Workshop über. Im Anschluss konnte ich schon clientspezifische Konfigurationen abbilden", schwärmt Gerhart.

"Wir bei HABA wollen etwas mehr wissen, um selbständig arbeiten zu können, um nicht am Nabel von jemandem zu hängen", betont der Systembetreuer. Wichtige Fragen für ihn waren: Beherrschen die Thin Clients Published-Application, Published-Desktop und das RDP-Protokoll? Wie stößt die 5250-Emulation einen Bildschirmausdruck an? Wie administriere ich mit dem ThinClient Manager die Netzwerk-Computer? "Nachdem IBM seine Thin Client Technologie eingestellt hatte, wollten viele unserer heutigen Kunden präzise Antworten auf ihre Fragen, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein", sagt Oliver Bausch, Geschäftsführer von levigo systems. "Wir führen diesen intensiven Dialog heute weiter, weil unsere Kunden und wir das sehr schätzen."

Die Ergebnisse lassen sich sehen. levigo hat das serverbasierte Thin Clint Computing konsequent zu Ende gedacht und realisiert. "Die Verwaltungslösung für Thin Clients stellt nicht nur alle Anwendungen, sondern auf Wunsch auch das Betriebssystem für die Netzwerk-Computer auf einem zentralen Server bereit", betont Geschäftsführer Bausch. Folgerichtig besteht die Lösung aus dem eigenen Betriebssystem ThinClient OS und dem ThinClient Manager, der unterschiedliche Softwareumgebungen und Netzwerkarchitekturen einfach und schnell visualisiert.

Seit dem Start im Jahr 2004 setzt HABA alle Erweiterungen mit Thin Clients von levigo um. Aktuell ersetzt das Unternehmen auch die alten IBM Terminals mit Thin Clients - levigo ThinClient x30 fürs Büro, levigo ThinClient x40 für die Produktion. Am Schluss stehen etwa 400 Thin Clients bei rund 1300 Mitarbeitern im Einsatz. Frank Gerhart freut sich aber schon jetzt auf die userspezifische Darstellungen, die levigo für den September vorbereitet.

 

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