Das Serviceunternehmen pro.Di GmbH
Für die Zukunft Sorge tragen
Seit mehr als 40 Jahren hat es sich das Berufsförderungswerk Schömberg (BFW) zur Aufgabe gemacht, Erwachsene die aus gesundheitlichen Gründen ihren alten Job nicht mehr ausüben können, durch Umschulungen, Zusatzqualifikationen oder berufliche Weiterbildung wieder dauerhaft in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Dabei greift das Bildungszentrum auf die Dienstleistungen des Tochterunternehmens pro.Di zurück, das mit neuen schlanken Thin Clients von Levigo und einer Citrix Serverfarm für die reibungslose und zuverlässige Versorgung der Klienten und Mitarbeiter sorgt.
Die pro.Di GmbH wurde im Juni 2005 als 100% Tochter der BFW Schömberg gGmbH (gemeinnützige Gesellschaft) gegründet. Hintergrund war der massive Kostendruck im Bereich der beruflichen Rehabilitation, der umfangreiche Sparmaßnahmen nötig machte. So entschloss man sich zur Gründung einer eigenständigen Gesellschaft, die durch andere tarifliche Rahmenbedingungen und Drittgeschäfte mit externen Kunden die benötigten Leistungen deutlich kostengünstiger, dabei aber in gewohnt hoher Qualität erbringen kann.
In den Bereichen IT-Services, Facility-Management, Reinigungdienste und Wohn- und Freizeit-Services hat pro.Di heute seinen Dienstleistungsschwerpunkt. Mit dem pro.Di-Kolleg bietet das Unternehmen aus dem Nordschwarzwald mit insgesamt 60 Mitarbeitern zudem Weiterbildungsmaßnahmen im Bereich der Förderung beruflicher Weiterbildung (Qualifizierung mit Bildungsgutschein) und E-Learning-Maßnahmen an. Neben dem Hauptkunden BFW werden diese Serviceleistungen auch für Firmen, Behörden und Schulungseinrichtungen im Umkreis erbracht. Die pro.Di GmbH hat es sich zum Ziel gemacht, als kompetenter und umfassender Service-Dienstleiser zunehmend externe Kunden in der Region hinzu zu gewinnen.
Die Sparmaßnahmen im Reha-Umfeld führten jedoch nicht nur zur Gründung der Tochtergesellschaft, sondern machten auch gezielte Einsparungen in der IT durch Standardisierung, Optimierung der Prozesse und den Einsatz effizienter Werkzeuge notwendig.
„Große Bildungseinrichtungen wie das BFW Schönberg sehen sich zudem auch mit einer umfangreichen Softwarevielfalt konfrontiert, die stets auf den aktuellsten Versionen gehalten werden muss,“ erklärt Prokurist Karl-Heinz Donath, der Leiter des "Network/IT-Services" bei pro.Di. Am Standort Schömberg wurde dies bisher gelöst durch eine automatisierte Softwareverteilung. Neue Rechner wurden automatisch fertig konfiguriert und installiert, und auch im Fehlerfall erfolgte ebenfalls eine automatisierte Neuinstallation. Der Trend in der beruflichen Rehabilitation ging in den letzten Jahren stark hin zu dezentralen Maßnahmen, die außerhalb des Haupthauses in Geschäftsstellen oder in temporär angemieteten Räumen in ganz Baden-Württemberg erbracht werden. So stieß der lokal noch sehr effektive Ansatz der Softwareverteilung nun deutlich an seine Grenzen, da die Erbringung der Serviceleistungen in den externen Lokationen auch weiterhin zentral von Schömberg aus erfolgen sollte. „Die dezentrale EDV-Infrastruktur muss also möglichst einfach gestaltet sein und mit geringstem administrativem Aufwand betrieben werden können,“ erläutert Karl-Heinz Donath. „Hierfür bot sich die Thin Client-Lösung in idealer Weise an.“
In Gesprächen mit verschiedenen Anbietern wie unter anderem Wise oder Neoware kristallisierte sich schnell heraus, dass sich das Schömberger Unternehmen bei dem Thin Client Hersteller Levigo Systems am Besten aufgehoben fühlte. Die erfahrenen Berater des Systemhauses haben die Besonderheiten einer großen Schulungseinrichtung wie dem BFW schnell erfasst und präsentierten praktikable Lösungsansätze. Dabei wurde auch das vorgegebene Budget berücksichtigt und Angebote mit einem attraktiven Preis-/Leistungs-Verhältnis vorgelegt. Als vorteilhaft erwies sich daneben auch die räumliche Nähe zwischen Schömberg und Holzgerlingen: „Bei auftretenden Problemen in der Installations- oder Echtstartphase konnte ein Levigo Mitarbeiter auch mal kurzfristig vor Ort kommen und helfen,“ lobt Systemadministrator Peter Nothacker.
Vom Einsatz der neuen, schlanken Clients erhoffte er sich eine Minimierung des Support-Aufwands an den PCs. Bisher werden rund 700 Rechner der Marke Maxdata für Officeanwendungen und kaufmännische Software in den Schulungszentren in Schömberg, Stuttgart, Karlsruhe, Ulm und Schwäbisch Hall eingesetzt. Lediglich im CAD-Bereich kommen HP-Rechner zum Einsatz.
Hohe Flexibilität bei der Ausstattung dezentraler Geschäftsstellen und Niederlassungen war ein weiterer Grund für die Umrüstung auf Levigo Thin Clients. „Nicht zu vernachlässigen ist auch die Energieeinsparung: ein PC-System benötigt etwa 130-150 Watt, ein Levigo Thin Client hingegen nur ca. 30 Watt,“ ergänzt Erich Burkhardt die Entscheidungsgründe.
Im Januar 2006 wurde die Geschäftsstelle Ulm als Pilot-Installation mit einem IBM Blade-Center und Clients noch auf PC-Basis in Betrieb genommen. Die Anbindung an das Haupthaus in Schömberg erfolgte über eine 2 MBit SDSL-Leitung. Im August 2006 folgte dann die Ausrüstung eines ersten Computerlernzentrums mit 33 Levigo Thin Clients in Schömberg, und ein zweiter Schulungsraum wurde schließlich im Oktober mit weiteren 33 Levigo Thin Clients ausgestattet. Die Kommunikation der Clients mit dem am Standort Schömberg installierten IBM Blade Center mit 4 HS20 Blade Servern wird durch den Citrix MetaFrame Presentation Server gewährleistet.
Durch die große Fachkompetenz des Anbieters Levigo und schnelle Reaktionen im Bedarfsfall konnte das Projekt reibungslos realisiert und die neuen Clients in Betrieb genommen werden, so dass Karl-Heinz Donath ein erstes Resümee zieht: „Die Lösung läuft wirklich sehr stabil. Unsere Erwartungen in die Minimierung der administrativen Aufwände wurden voll erfüllt. “
Aber auch von kritischen Stimmen weiß er zu berichten: „ Anfangs gab es auf Seiten der Anwender einige Vorbehalte, da bisher gewohnte „Freiheiten“ nicht mehr wie ursprünglich gegeben waren. Zudem mussten in der Einführungsphase einige Anpassungen durchgeführt werden, wie etwa die Konfiguration von USB-Schnittstellen oder die Anpassung der Drucksysteme, was von den Anwendern zunächst noch als Einschränkungen erlebt wurde.“ Inzwischen sei jedoch eine gute Akzeptanz bei Teilnehmern und Mitarbeitern erzielt worden, meint Karl-Heinz Donath und fügt hinzu: „Positiver Begleiteffekt ist auch die deutliche Verringerung der Geräuschkulisse in einem Schulungsraum mit bis zu 33 Rechnern.“
Mittelfristig sollen nun auch alle übrigen Geschäftsstellen sowie temporäre Lokationen über Thin Clients mit Citrix angebunden werden. Auch in Schömberg selbst ist geplant, alle Schulungsbereiche, in denen dies möglich ist, auf die neue Infrastruktur umzustellen, um die daraus resultierenden Einsparpotentiale nutzen zu können. Auf diese Weise kann pro.Di trotz anhaltender Kostenreduktion auch in Zukunft gewährleisten, dass Firmen wie das Berufsförderungswerk ihre Visionen verwirklichen können: Mit bestmöglicher Qualität und Leistung neue Berufs- und Lebensperspektiven zu ermöglichen.





